Fauna Header Dammheim NEU

 

 

 

Mai13

Eichenwidderbock

Eichenwidderbock

Der leicht behaarte Eichenwidderbock wird auch Wespenbock genannt und gehört zu den Bockkäfern. Er wird zwischen 8 und 20 mm groß und ist durch seine schwarzgelbe Tarnzeichnung optisch einer Wespe ähnlich, was ihn vor Fressfeinden schützt. Der Eichenwidderbock legt seine Eier gewöhnlich in die Rinde von Eichenstämmen, kranken Bäumen oder Baumstümpfen ab. Man findet ihn von Mai bis Juni an seinen Brutholzstämmen.

Mai13

Sechspunkt-Fallkäfer

Sechspunkt Fallkfer

Den 4,5 bis 6,5 mm groß werdenden Blattkäfer nennt man auch Sechspunkt-Blattkäfer. Man findet ihn zwischen Mai und August an Weide-, Eichen-, Birken-, Hasel- und Weißdornarten.

Mai13

Trauerrosenkäfer

Trauer rosenkfer

Der selten gewordene und gefährdete Trauer-Rosenkäfer gehört unverkennbar zur Familie der Rosenkäfer. Der leicht behaarte Käfer wird zwischen 8 bis 12 mm groß, ist schwarz gefärbt mit kleinen weißen Flecken auf den Flügeldecken. Er lebt in warmen Gebieten wie Nordafrika und im Mittelmeerraum, selten auch in Süddeutschland. Man findet ihn an Waldrändern und Blütenwiesen von Mai bis Juli.

Mai13

Paarung der Regenwürmer

Paarung der Regenwrmer

Der Gemeine Regenwurm wird auch Tauwurm oder Aalwurm genannt. Diese Würmer sind Zwitter und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Als Paarungszeit bevorzugen die Regenwürmer den Frühsommer und Herbst wenn die Feuchtigkeitsverhältnisse im Boden günstig sind. Sie paaren sich meist nach Regenfällen und in der Dämmerung an der Bodenoberfläche, ohne ihre Wohnröhre dabei ganz zu verlassen.

Mai13

Faulholzmotte

Faulholzmotte

Alabonia geoffrella ist eine bunte Faulholzmotte mit ausgeprägten Mundwerkzeugen. Der etwa 17 bis 21 mm große dämmerungsaktive Falter kommt von Mai bis Juni in Wäldern vor. Die Raupen ernähren sich von verrottendem Holz unter der Baumrinde oder in toten Ästen.

Mai08

Parasitierte Feldwespe

parasitierte Feldwespe

Diese Feldwespe ist vom Parasiten Xenos Vesparum befallen, was man am Hinterleib gut erkennen kann. Der weibliche Parasit aus der Familie der Fächerflügler erreicht eine Körperlänge von etwa 7,5 mm ohne Beine, Flügel, Fühler und Augen, da er eine dauerhafte parasitische Lebensweise führt. Aber er besitzt einen Mund, mit dem er das Blut der Wespen saugt. Das voll ausgebildete Männchen wird nur etwa 2 mm groß und begattet das in einer Wespe sitzende Weibchen. Der männliche Parasit lebt nur wenige Stunden und besitzt daher keinen Mund.

Mai08

Weberknecht

Weberknecht

Den Weberknecht nennt man auch Schneider oder Schuster und er gehört zu den Spinnentieren. Der Weberknecht besitzt Stinkdrüsen. Die Austrittsöffnungen sitzen meist am vorderen Rückenrand. Das austretende Wehrsekret wird z. B. bei einem Angriff von Insekten oder Spinnen ausgestoßen und hat je nach Konzentration eine betäubende bis tödliche Wirkung. Die Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Gliederfüßlern oder toten Insekten.

Mai08

Wiesenbocksbart

Wiesenbocksbart

Der zweijährige Wiesen-Bocksbart ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Optisch ist die Blüte und der Samenstand dem Löwenzahn sehr ähnlich, fällt aber größer aus. Die Blätter sind dagegen lang zugespitzt, grasähnlich und derb. Insgesamt wird der Bocksbart ca 70 cm hoch. Die uralte Nutzpflanze hat auch Heilwirkung – sie ist blutreinigend, harntreibend und schweißtreibend. Verwendung finden dabei die Wurzeln und Blätter. Früher nutzte man die Pfahlwurzel ähnlich der Schwarzwurzel. Die Schösslinge galten als Spargelersatz, die Blätter wurden roh gegessen oder wie Spinat gekocht.

Mai08

Große Heidelibelle

Heidelibelle Mnnchen

Die Große Heidelibelle, aus der Familie der Segellibellen, ist die größte Heidelibelle in Deutschland. Der Hinterleib der rötlichen, männlichen, Großen Heidelibelle misst 26 bis 29 mm. Die grünlich bis bräunlich gefärbten Weibchen sind dagegen etwas kleiner. Die Heidelibelle besiedelt warme, stehende Gewässer. Ihre aus Insekten bestehende Nahrung holt sie sich auch aus entfernteren Wiesen.

Mai08

Bienenkäfer

Bienenkfer

Diesen hübschen und haarigen Buntkäfer, auch zottiger Bienenkäfer, Immenbuntkäfer, Immenwolf oder Bienenwolf genannt, fand ich in meinem Garten. Man findet ihn in der Regel an warmen Plätzen, Waldrändern, sonnigen Gebüschen, Wiesen und Trockenrasen. Der harmlos aussehende Käfer legt seine Eier in der Nähe von Mauerbienennestern ab, worauf die geschlüpften Larven in die Nester eindringen. Bedauerlicherweise zerstören sie die Zwischenwände der Nester, fressen die Nahrungsvorräte und die Brut der Mauerbienen.

Apr24

Ackerhummel

Ackerhummel

Die friedliche Ackerhummel besiedelt verschiedene Lebensräume. Sie ist auf Wiesen, Weiden, Böschungen, Weg- und Feldränder sowie in Gärten, Parks und auch in Wäldern und Waldrändern anzutreffen. Zu ihren wichtigsten Nahrungspflanzen zählen Taub- und Schwarznesseln, Echtes Herzgespann, Drüsiges Springkraut, Kohldistel, Wicken, Rot- und Weißklee, Flockenblumen, Eisenhut, Disteln, Bunter Hohlzahn, Johannisbeeren und Obstbäume. Bei mir im Garten fliegt sie gerne das Leinkraut an, welches wie ein wildes Löwenmäulchen aussieht.

Apr24

Weinbergschnecke

Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke gehört zu den Landlungenschnecken und kann ausgewachsen bis zu 10cm lang werden. Das schraubig gewundene Schneckenhaus ist in der Regel rechtsgängig. In nur 1:20.000 Fällen ist es linksgängig – man nennt diese Tiere dann „Schneckenkönig“. Die Weinbergschnecke ernährt sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewuchs, die sie mit ihrer Raspelzunge abweidet. Natürliche Feinde sind Ameisen, Maulwürfe, Igel, Vögel und große Käfer. Weinbergschnecken findet man kaum noch in Weinbergen. Die Tiere wurden durch Düngung und Schädlingsbekämpfung vertrieben. Dagegen finden sie in Wäldern, Parks, in Gärten oder Friedhöfen oft noch günstige Lebensbedingungen vor.

Apr24

Asiatischer Marienkäfer beim Schlupf

Marienkfer beim Schlupf

Die Metamorphose eines Asiatischen Marienkäfers, von der Puppe zum fertigen Käfer, konnte ich in diesem Foto festhalten. Der Asiatische Marienkäfer, der auch „Vielfarbiger“ oder „Harlekin-Marienkäfer genannt wird, kommt ursprünglich aus Asien und wurde einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. Er kann pro Tag 100 bis 270 Blattläuse vertilgen, allerdings verschmäht er auch andere weichschalige Insekten, Insekteneier und Larven nicht. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass die Larven des Asiatischen Marienkäfers auch Eier, Larven und Puppen der eigenen und anderer Marienkäferarten fressen. Man erkennt den Asiatischen Marienkäfer an dem typischen „W“ auf dem Kopfschild.

Apr24

Zweiband-Wiesenschwebfliege

Zweiband Wiesenschwebfliege

Die Zweiband-Wiesenschwebfliege findet man von April bis September auf Wiesen, Feldern, Waldlichtungen, Waldrändern, Gebüschen, und an Feldgehölzen. Sie ernährt sich von Pollen und Nektar, während sich die Larven, wie viele andere Schwebfliegenlarven auch, über die Blattläuse hermachen. Somit helfen sie bei der natürlichen Blattlausbekämpfung.

Apr24

Mauereidechse

MauereidechseDiese Eidechse fand ich in meinem Garten, als sie gerade einen dicken Frostspanner verspeiste. Die Mauereidechse erreicht in etwa eine Gesamtlänge von 25 cm. Diese Kriechtiere findet man an warmen, nach Südosten oder Südwesten ausgerichteten Hängen mit Steinhaufen oder Mauern. Mauereidechsen ernähren sich von Kleintieren wie Insekten, Spinnen, anderen Gliedertieren, Würmer und Schnecken. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde hat die Mauereidechse zum Reptil des Jahres 2011 ausgerufen.

<<  1 2 3 4 [56 7  >>