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Mai08

Große Heidelibelle

Heidelibelle Mnnchen

Die Große Heidelibelle, aus der Familie der Segellibellen, ist die größte Heidelibelle in Deutschland. Der Hinterleib der rötlichen, männlichen, Großen Heidelibelle misst 26 bis 29 mm. Die grünlich bis bräunlich gefärbten Weibchen sind dagegen etwas kleiner. Die Heidelibelle besiedelt warme, stehende Gewässer. Ihre aus Insekten bestehende Nahrung holt sie sich auch aus entfernteren Wiesen.

Mai08

Bienenkäfer

Bienenkfer

Diesen hübschen und haarigen Buntkäfer, auch zottiger Bienenkäfer, Immenbuntkäfer, Immenwolf oder Bienenwolf genannt, fand ich in meinem Garten. Man findet ihn in der Regel an warmen Plätzen, Waldrändern, sonnigen Gebüschen, Wiesen und Trockenrasen. Der harmlos aussehende Käfer legt seine Eier in der Nähe von Mauerbienennestern ab, worauf die geschlüpften Larven in die Nester eindringen. Bedauerlicherweise zerstören sie die Zwischenwände der Nester, fressen die Nahrungsvorräte und die Brut der Mauerbienen.

Apr24

Ackerhummel

Ackerhummel

Die friedliche Ackerhummel besiedelt verschiedene Lebensräume. Sie ist auf Wiesen, Weiden, Böschungen, Weg- und Feldränder sowie in Gärten, Parks und auch in Wäldern und Waldrändern anzutreffen. Zu ihren wichtigsten Nahrungspflanzen zählen Taub- und Schwarznesseln, Echtes Herzgespann, Drüsiges Springkraut, Kohldistel, Wicken, Rot- und Weißklee, Flockenblumen, Eisenhut, Disteln, Bunter Hohlzahn, Johannisbeeren und Obstbäume. Bei mir im Garten fliegt sie gerne das Leinkraut an, welches wie ein wildes Löwenmäulchen aussieht.

Apr24

Weinbergschnecke

Weinbergschnecke

Die Weinbergschnecke gehört zu den Landlungenschnecken und kann ausgewachsen bis zu 10cm lang werden. Das schraubig gewundene Schneckenhaus ist in der Regel rechtsgängig. In nur 1:20.000 Fällen ist es linksgängig – man nennt diese Tiere dann „Schneckenkönig“. Die Weinbergschnecke ernährt sich von weichen, welken Pflanzenteilen und Algenbewuchs, die sie mit ihrer Raspelzunge abweidet. Natürliche Feinde sind Ameisen, Maulwürfe, Igel, Vögel und große Käfer. Weinbergschnecken findet man kaum noch in Weinbergen. Die Tiere wurden durch Düngung und Schädlingsbekämpfung vertrieben. Dagegen finden sie in Wäldern, Parks, in Gärten oder Friedhöfen oft noch günstige Lebensbedingungen vor.

Apr24

Asiatischer Marienkäfer beim Schlupf

Marienkfer beim Schlupf

Die Metamorphose eines Asiatischen Marienkäfers, von der Puppe zum fertigen Käfer, konnte ich in diesem Foto festhalten. Der Asiatische Marienkäfer, der auch „Vielfarbiger“ oder „Harlekin-Marienkäfer genannt wird, kommt ursprünglich aus Asien und wurde einst zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. Er kann pro Tag 100 bis 270 Blattläuse vertilgen, allerdings verschmäht er auch andere weichschalige Insekten, Insekteneier und Larven nicht. Erschreckend ist aber die Tatsache, dass die Larven des Asiatischen Marienkäfers auch Eier, Larven und Puppen der eigenen und anderer Marienkäferarten fressen. Man erkennt den Asiatischen Marienkäfer an dem typischen „W“ auf dem Kopfschild.

Apr24

Zweiband-Wiesenschwebfliege

Zweiband Wiesenschwebfliege

Die Zweiband-Wiesenschwebfliege findet man von April bis September auf Wiesen, Feldern, Waldlichtungen, Waldrändern, Gebüschen, und an Feldgehölzen. Sie ernährt sich von Pollen und Nektar, während sich die Larven, wie viele andere Schwebfliegenlarven auch, über die Blattläuse hermachen. Somit helfen sie bei der natürlichen Blattlausbekämpfung.

Apr24

Mauereidechse

MauereidechseDiese Eidechse fand ich in meinem Garten, als sie gerade einen dicken Frostspanner verspeiste. Die Mauereidechse erreicht in etwa eine Gesamtlänge von 25 cm. Diese Kriechtiere findet man an warmen, nach Südosten oder Südwesten ausgerichteten Hängen mit Steinhaufen oder Mauern. Mauereidechsen ernähren sich von Kleintieren wie Insekten, Spinnen, anderen Gliedertieren, Würmer und Schnecken. Die Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde hat die Mauereidechse zum Reptil des Jahres 2011 ausgerufen.

Apr12

Wiesenschaumkraut

Wiesenschaumkraut

Das Wiesenschaumkraut mit seinen weiß bis zart violetten Blüten gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Das ausdauernde, nektarreiche Kraut findet man häufig im April und Mai auf Wiesen, wo es durch zahlreiche Insekten bestäubt wird. Außerdem ist es Nahrungspflanze der Raupen des Aurorafalters und der Wiesenschaumzikade. Die Wiesenschaumzikade legt ihre Eier an den Pflanzenstängeln ab, wo sich die Larven entwickeln und ernähren. Um sich vor Feinden zu schützen, produzieren die Larven eine eiweißhaltige Flüssigkeit in Form von Schaum. Diese Schaumnester findet man auch an der Kuckuckslichtnelke.

Apr12

Weiden-Sandbiene

Weiden-Sandbiene

Diese pelzig behaarte Weiden-Sandbiene ist eine der ersten Bienen, die man im Frühjahr beobachten kann. Sie liebt trockene und warme Biotope, als Nistplatz benötigt sie freie Böden mit sandig, lehmigen Stellen. Die ungefähr 11 bis 14 mm lang werdende Sandbiene sammelt Pollen mit den Haarbürsten an den Hinterbeinen. Im Frühjahr graben die Weibchen tiefe Gänge in den Boden, um dort bis zu zehn Brutzellen anzulegen.

Apr12

Lilienhähnchen

Lilienhähnchen

Dieser hübsche, glänzende Blattkäfer ist ein Lilienhähnchen und ein gefürchteter Schädling an Lilien. Bemerkt werden hauptsächlich die Larven des Käfers, die an den Blättern und Blüten der Lilien fressen und sich mit dem eigenen Kot bedecken. Dieses hat Vorteile für die Larven - somit werden sie von Vögeln verschmäht und der Kot hält sie außerdem warm. Bei größeren Larvenbeständen kann man diese mit einem scharfen Wasserstahl abspritzen. Die Larven fallen dabei zu Boden, kriechen aber nicht wieder auf die Pflanze zurück.

Apr12

Hottentottenfliege

Hottentottenfliege

Die zur Familie der Wollschweber gehörende Hottentottenfliege erreicht eine Körperlänge von 11 bis 19 mm. Diese Fliege lebt in trockenen und warmen Offenlandschaften; gerne sonnt sie sich auf sandigen Böden. Man kann sie bis zum Herbst auf Blüten beobachten, wo sie sich von Nektar und Pollen ernähren. Ihre Larven leben als Parasiten in Raupen, vermutlich Eulenfalterraupen.

Apr12

Guttationstropfen an Frauenmantel

Guttationstropfen an Frauenmantel

Diese Guttationstropfen habe ich an den Blättern des Frauenmantels in meinem Garten beobachtet und ging zuerst von anhaftenden Tautropfen aus. Es gibt verschiedene Möglichkeit warum diese Tropfen entstehen. Beispielweise wenn der Boden sehr feucht und wärmer als die Luft ist und eine hohe Luftfeuchtigkeit besteht. Dadurch kann die Luft keine weitere Feuchtigkeit aufnehmen und eine vollständige Transpiration der Pflanze ist behindert. Kurz gesagt: bei der Guttation wird Wasser abgegeben, damit trotz Wassersättigung der Nährstofftransport aus den Wurzeln gewährleistet bleibt. Guttationstropfen findet man an verschiedenen Pflanzen oder Pilzen. Die Tropfen enthalten oft auch Mineralien, die gerne von Bienen als Wasserquelle benutzt werden.

Mär28

Gebänderter Pinselkäfer

Gebänderter Pinselkäfer

Diesen drolligen Pinselkäfer, den ich zuvor noch nie gesehen habe, entdeckte ich an einem trüben Tag erstaunt in meinem Garten auf einer wilden Möhrenblüte. Wie man unschwer erkennen kann, gehört er zu den Blatthornkäfern, wie auch die Rosenkäfer und erreicht auch in etwa deren Größe. Durch seine wollige Behaarung sieht er Hummeln ähnlich und schütz ihn dadurch vor Fressfeinden. Diese Käfer ernähren sich vorwiegend vom Pollen der Doldengewächse und ist somit auf blühende Wiesen angewiesen. Die Käferlarven leben in vermoderndem Holz.

Mär28

Pinkfarbener Grashüpfer

Pinkfarbener Grashüpfer

Dieser ungewöhnlich rote bzw. pinkfarbene Grashüpfer ist eine Kurzfühlerschrecke, vermutlich ein Nachtigall-Grashüpfer. Ich fand ihn verdutzt in einer Wiese und fragte mich, wie es zu dieser Färbung kommen kann. Nach Recherche gibt es genetisch bedingte Schwankungen in der Färbung verschiedener Tiere, auch wenn dieses natürlich auftretende Farbenspiel äußerst selten auftritt. Für mich ist und bleibt diese Entdeckung auf jeden Fall etwas Besonderes.

Mär28

Südlicher Wacholderprachtkäfer

Südlicher Wacholderprachtkäfer

Diesen hübschen Südlichen Wacholderprachtkäfer aus der Familie der Prachtkäfer fand ich in meinem Garten auf einem Brennnesselblatt, unterhalb der Thujahecke. Die Käfer werden zwischen 6 bis 12 mm lang und kommen aus wärmeren Gebieten Südeuropas. Die Larven entwickeln sich eigentlich unter der Rinde von Wacholdern. Durch den Rückgang der Wacholderheiden ist er auf Thuja und Zypressen ausgewichen. Eigentlich ist der schillernde Prachtkäfer ein „Schädling“, da er die Thujabäume zum Absterben bringt, aber da der früher nur selten auftretende Käfer zu den vom Aussterben bedrohten Arten zählt, darf er nicht bekämpft werden.

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