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Jun10

Mondfleck-Schwebfliege

Mondfleck-Schwebfliege

Die Mondfleck-Schwebfliege ist vielerorts zu finden und kann auf Doldenblüten, Hahnenfuß, Goldrute, Weiden und Wolfsmilchgewächsen beobachtet werden. Die Larven ernähren sich von Blattlauseiern und Blattläusen, können allerdings bei Nahrungsmangel einige Zeit mithilfe pflanzlicher Kost überleben.

Jun10

Goldwespe

Goldwespe

Die kleine Goldwespe, mit ihrer metallisch-glänzenden Färbung, ist schon ein auffälliger Vertreter der Hautflügler. Die europäischen Arten werden um die 10 mm groß, viele Arten sind sogar kleiner als 5 mm. Es gibt unzählige Goldwespen in verschiedenen Färbungen von grün, blau und/oder rot. Ihre Lebensweise ist parasitisch; das bedeutet, sie legen ihre Eier in Nester, Puppen oder Larven von z. B. Faltenwespen, Grabwespen oder Bienen ab.

Mai23

Ampferspanner

Ampferspanner

Der Ampferspanner wird auch Rotrandspanner genannt und ist ein Nachtfalter. Man findet ihn in Weinbergen, an Böschungen, Dämmen, Sand- und Kiesgruben. Die Raupen entwickeln sich auf den verschiedensten Ampfergewächsen. Eigentlich ist er eine verbreitete Mottenart, lebt aber gut versteckt im Verborgenen und wird selten entdeckt.

Mai23

Grüner Scheinbockkäfer

Grüner Scheinbockkäfer

Dieser weibliche, Grüne Scheinbockkäfer wird auch Blaugrüner Schenkelkäfer genannt, da die Männchen keulenartig verdickte Hinterschenkel haben. Dieser schillernde Käfer wird etwa 10 mm lang und ernährt sich von Blütenpollen und Nektar. Die Käfer findet man vom Frühling bis etwa August in Wiesen, Gebüschen und Waldrändern.

Mai23

Distelfalter

Distelfalter

Den auf einer Zinnie sitzende Distelfalter findet man häufiger in trockenem Gelände mit größeren Distelbeständen. Diese Wanderfalter kommen aus Steppengebieten wie z. B. aus Nordafrika zu uns, dabei lassen sie sich vom Wind tragen, wobei sie manchmal den Weg über die Alpen leider nicht schaffen und verenden. In warmen Sommern können zwei Generationen ausgebildet werden. Raupenpflanzen sind beispielsweise Disteln, Brennnessel und Kohlgewächse.

Mai23

Flockenblume

Flockenblume

Diese entzückende, in Wiesen zu findende, lange blühende Wildpflanze könnte man auch für eine Kornblume halten, da sie ebenso zu den Korbblütlern zählt. Von den Flockenblumen gibt es sehr viele verschiedene Arten. Alle haben aber eines gemeinsam – als Nektarpflanze werden sie gerne von allerlei Insekten geliebt und besucht.

Mai23

Kornrade

Kornrade

Die zu den Nelkengewächsen zählende, hübsche Kornrade ist Blume des Jahres 2003 und kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Sie steht als gefährdet auf der Roten Liste, da sie als giftiges Ackerunkraut stark bekämpft wurde und als fast ausgerottet gilt. Wie der Name andeutet, wächst sie gerne in Getreidefeldern, zusammen mit Klatschmohn und Kornblume. Es ist lange her, da sich solch ein prächtiger Anblick bot.

Mai13

Eichenwidderbock

Eichenwidderbock

Der leicht behaarte Eichenwidderbock wird auch Wespenbock genannt und gehört zu den Bockkäfern. Er wird zwischen 8 und 20 mm groß und ist durch seine schwarzgelbe Tarnzeichnung optisch einer Wespe ähnlich, was ihn vor Fressfeinden schützt. Der Eichenwidderbock legt seine Eier gewöhnlich in die Rinde von Eichenstämmen, kranken Bäumen oder Baumstümpfen ab. Man findet ihn von Mai bis Juni an seinen Brutholzstämmen.

Mai13

Sechspunkt-Fallkäfer

Sechspunkt Fallkfer

Den 4,5 bis 6,5 mm groß werdenden Blattkäfer nennt man auch Sechspunkt-Blattkäfer. Man findet ihn zwischen Mai und August an Weide-, Eichen-, Birken-, Hasel- und Weißdornarten.

Mai13

Trauerrosenkäfer

Trauer rosenkfer

Der selten gewordene und gefährdete Trauer-Rosenkäfer gehört unverkennbar zur Familie der Rosenkäfer. Der leicht behaarte Käfer wird zwischen 8 bis 12 mm groß, ist schwarz gefärbt mit kleinen weißen Flecken auf den Flügeldecken. Er lebt in warmen Gebieten wie Nordafrika und im Mittelmeerraum, selten auch in Süddeutschland. Man findet ihn an Waldrändern und Blütenwiesen von Mai bis Juli.

Mai13

Paarung der Regenwürmer

Paarung der Regenwrmer

Der Gemeine Regenwurm wird auch Tauwurm oder Aalwurm genannt. Diese Würmer sind Zwitter und besitzen sowohl männliche als auch weibliche Geschlechtsorgane. Als Paarungszeit bevorzugen die Regenwürmer den Frühsommer und Herbst wenn die Feuchtigkeitsverhältnisse im Boden günstig sind. Sie paaren sich meist nach Regenfällen und in der Dämmerung an der Bodenoberfläche, ohne ihre Wohnröhre dabei ganz zu verlassen.

Mai13

Faulholzmotte

Faulholzmotte

Alabonia geoffrella ist eine bunte Faulholzmotte mit ausgeprägten Mundwerkzeugen. Der etwa 17 bis 21 mm große dämmerungsaktive Falter kommt von Mai bis Juni in Wäldern vor. Die Raupen ernähren sich von verrottendem Holz unter der Baumrinde oder in toten Ästen.

Mai08

Parasitierte Feldwespe

parasitierte Feldwespe

Diese Feldwespe ist vom Parasiten Xenos Vesparum befallen, was man am Hinterleib gut erkennen kann. Der weibliche Parasit aus der Familie der Fächerflügler erreicht eine Körperlänge von etwa 7,5 mm ohne Beine, Flügel, Fühler und Augen, da er eine dauerhafte parasitische Lebensweise führt. Aber er besitzt einen Mund, mit dem er das Blut der Wespen saugt. Das voll ausgebildete Männchen wird nur etwa 2 mm groß und begattet das in einer Wespe sitzende Weibchen. Der männliche Parasit lebt nur wenige Stunden und besitzt daher keinen Mund.

Mai08

Weberknecht

Weberknecht

Den Weberknecht nennt man auch Schneider oder Schuster und er gehört zu den Spinnentieren. Der Weberknecht besitzt Stinkdrüsen. Die Austrittsöffnungen sitzen meist am vorderen Rückenrand. Das austretende Wehrsekret wird z. B. bei einem Angriff von Insekten oder Spinnen ausgestoßen und hat je nach Konzentration eine betäubende bis tödliche Wirkung. Die Ernährung besteht hauptsächlich aus kleinen Gliederfüßlern oder toten Insekten.

Mai08

Wiesenbocksbart

Wiesenbocksbart

Der zweijährige Wiesen-Bocksbart ist eine Pflanze aus der Familie der Korbblütler. Optisch ist die Blüte und der Samenstand dem Löwenzahn sehr ähnlich, fällt aber größer aus. Die Blätter sind dagegen lang zugespitzt, grasähnlich und derb. Insgesamt wird der Bocksbart ca 70 cm hoch. Die uralte Nutzpflanze hat auch Heilwirkung – sie ist blutreinigend, harntreibend und schweißtreibend. Verwendung finden dabei die Wurzeln und Blätter. Früher nutzte man die Pfahlwurzel ähnlich der Schwarzwurzel. Die Schösslinge galten als Spargelersatz, die Blätter wurden roh gegessen oder wie Spinat gekocht.

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