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Aug15

Efeu-Seidenbiene und Parasit Pelzbienen-Ölkäfer

Efeu-Seidenbiene und Parasit Pelzbienen-Ölkäfer

Die Efeu-Seidenbiene erreicht etwa Honigbienengröße. Sie blieb lange Zeit unentdeckt und wurde erst in jüngster Zeit als eigenständige Art beschrieben. Sie ist auf Efeupollen als Larvennahrung spezialisiert. Abhängig von der Witterung schlüpfen die Männchen Ende August, die Weibchen erst im September. Das Weibchen gräbt das Nest ca. 30 cm tief in sandigem Boden oder legt es in Lösswänden mit bis zu 12 Brutkammern an. Abgebildet ist vermutlich ein männliches Tier.

Der bei uns noch sehr seltene Schwarze Pelzbienen-Ölkäfer ist eigentlich eine mediterrane Art und parasitiert auf den Efeu-Seidenbienen, vermutlich auch auf anderen Seidenbienenarten. Nach der Paarung legt das Weibchen ihre Eier an Pflanzen in der Nähe von Efeu-Seidenbienenkolonien ab. Die geschlüpften Larven krallen sich mit ihren Klauen in der Behaarung der männlichen Seidenbiene fest und gelangen durch die Paarung auf das Weibchen und schließlich in die Nisthöhle, wo sich die Käferlarven von den sich entwickelnden Seidenbienenlarven ernähren.

Aug09

Lehmwespe

Lehmwespe

Die solitär lebende Lehmwespe gehört zu den Faltenwespen. Sie lebt gerne an feuchten Wiesen, in offener Landschaft, in Gärten oder in Gebieten, in denen ihre Futter- und Nistplätze vorkommen. Die Eier legt das Weibchen in Röhren oder Löchern ins Holz, z. B. in Beerenstängel von Holunder oder Brom- und Himbeeren. In jede Zelle legt die Wespe ein Ei und bringt als Larvenfutter, bevorzugt eine gelähmte Wicklerraupe ein.

Aug09

Das Ei der Florfliege

Das Ei der Florfliege

Die Florfliege wird auch als Goldauge bezeichnet und gehört zur Familie der Netzflügler. Die bekannteste Florfliege ist die Gemeine Florfliege mit grünem Körper und Flügeln. Die Weibchen legen nachts zwischen 100 und 900 Eier ab, die an bis zu 10 mm langen Stielen sitzen. Die daraus schlüpfenden Larven machen sich sogleich über die nächstgelegenen Blattläuse her und sind von daher ungeheuer nützliche Schädlingsvertilger, die es zu schützen gilt.

Aug09

Die Trauben sind reif

Die Trauben sind reif

Die Edle Weinrebe ist allerorts zu finden und jedem bekannt. Die Vielfalt der Rebsorten ist sehr umfangreich und regional unterschiedlich. Seit 5000 vor Christus sind durch Züchtung aus wilden Reben 8.000 bis 10.000 Rebsorten entstanden, von denen aber heute nur noch etwa 100 Sorten Bedeutung haben. Die bekanntesten Sorten in der Pfalz sind: Riesling, Müller-Thurgau, der Weiße und Graue Burgunder, Kerner, Silvaner, Chardonnay, Scheurebe, Gewürztraminer, Dornfelder, Portugieser und Spätburgunder.

Aug09

Waldschwebfliege

Waldschwebfliege

Diese Schwebfliege hat sich doch tatsächlich in meinen Garten verirrt. Sie wird auch als Gemeine Waldschwebfliege oder Gemeine Hummel-Schwebfliege bezeichnet und kann bis zu 18 mm groß werden. Sie ist relativ dick, die Kopfform und der Körperbau ähneln der Hornissenschwebfliege. Man findet sie von Mai bis September an Wald- und Heckenrändern. Die erwachsenen Tiere sind Blütenbesucher, die Larven entwickeln sich in Wespen- und Hummelnestern und ernähren sich dort von Abfall und toten Insekten.

Jul19

Silberner Grünrüssler

Silberner Grünrüssler

Die etwa 3,5 bis 6  mm lang werdenden Grünrüssler gehören zu den Rüsselkäfern. Die silbrig bis grüngoldenen Blattnager sind tagaktive Tiere. Man findet sie meist auf Blättern von Laubbäumen, von denen sie sich ernähren. Ihre Larven leben in und von den Stängeln verschiedener Wildpflanzen und schlüpfen erst im nächsten Frühjahr.

Jul19

Schwefelkäfer

Schwefelkäfer

Der etwa 7 bis 9 mm lang werdende Käfer mit auffallend schwefelgelber Färbung ist ein Käfer aus der Familie der Schwarzkäfer. Von Mai bis August kann man diesen Käfer auf Doldenblüten finden, wo er sich von Pollen ernährt. Er liebt die Wärme, sonnige Hänge und trockenen, sandigen Boden.

Jul19

Igelfliege

Igelfliege

Diese drollige, recht große Igelfliege gehört zu den Raupenfliegen und besucht allerlei Blüten. Die Larven dieser Fliegenart entwickeln sich parasitär in Raupen von Eulenfaltern oder Trägspinnern -  man kann sie daher als „Schädlingsbekämpfer“ ansehen. Von April bis Oktober findet man sie auf blütenreichen Wiesen, an Waldrändern, Lichtungen und Heckensäumen.

Jul19

Knotenwespe

Knotenwespe

Die Knotenwespe gehört zur Gattung der Grabwespen. Erkennungsmerkmale sind die eingeschnürten Hinterleibssegmente und ein kurzes, knotiges erstes Hinterleibssegment. Die wärmeliebenden Insekten legen ihre Nester in lockerem Sand oder in festem Boden an. Man findet sie an Wegrändern oder sonnenbeschienenen Böschungen.

Jul19

Keulenschwebfliege

Keulenschwebfliege

Diese kleine, auf einer Färberkamille sitzende Keulenschwebfliege erkennt man an den keulenartig verdickten Oberschenkeln. Sie erreicht eine Länge von 7 bis 9 mm und hat einen sehr schlanken Körperbau. Man trifft sie von April bis Oktober an Gewässern, Feuchtbiotopen, in Wiesen, Feldern, Parks und Gärten vorzugsweise an Doldenblüten an. Ihre Larven ernähren sich von faulendem und verrottendem organischem Material, beispielweise im Kompost oder Mist.

Jun25

Raupen der Gespinstmotte

Raupen der Gespinstmotte

Sträucher, Büsche und Bäume sind mit unheimlich wirkenden hellen Gespinsten überzogen. Hier sind die Raupen der zu den Nachtfaltern zählenden Gespinstmotte am Werk, die im Mai und Juni in den Gespinsten die Zweige kahl fressen. Die Larven und Gespinste sind für Menschen völlig ungefährlich. Oft werden sie mit denen des Eichenprozessionsspinners verwechselt.

Jun25

Orchideenfund

Orchideenfund

Diese wilde Orchidee fand ich Ende Mai ganz überraschend mitten auf einem schmalen Weg, als sie sich erst im Austrieb befand. Noch stand nicht fest, um welche Orchidee es sich handeln könnte. Regelmäßig ging ich an diese Stelle, um den Wachstumsfortschritt zu überprüfen; immer die Angst im Nacken, es könne gemäht werden oder jemand würde sie achtlos umtreten. Aber sie stand, vom Austrieb über den knospigen bis zum erblühten Zustand ungestört und gedieh prächtig. Die stattliche Wuchshöhe des Breitblättrigen Stendelwurz beträgt in diesem Fall 85 cm, kann aber bis zu 100 cm groß werden. Nach der Bestäubung durch Faltenwespen, Bienen oder Fliegen, entwickeln sich die Samen in den Kapselfrüchten, die sich bei Trockenheit öffnen und vom Winde verweht werden.

Jun10

Paarungsrad

Paarungsrad

Laut Wikipedia kommt das herzförmige Paarungsrad vor allem aufgrund der Lage der Geschlechtsorgane zustande, die beim Männchen und Weibchen an jeweils vollkommen anderer Stelle liegen. Das Foto zeigt ein Pärchen Hufeisen-Azurjungfern, die zur Familie der Schlanklibellen gehören und eine Körperlänge von ca. 40 mm erreichen können.

Jun10

Maskenbiene

Maskenbiene

Die Maskenbienen erkennt man an der charakteristischen gelben oder weißen Gesichtsmaske, die auf dem Vorderkopf der Männchen ein großes Feld einnimmt und sich bei den Weibchen auf seitliche Punkte oder Striche beschränkt. Sie fliegen vor allem gerne auf Korbblütler (bei mir im Garten auf die Färberkamille) und legen ihre Brutzellen meist in Hohlräumen von Totholz ab, wie z. B. in „Insektenhotels“.

Jun10

Knospiger Rainfarn

Knospiger Rainfarn

Der Rainfarn wird auch Wurmkraut genannt und gehört zur Familie der Korbblütler. Er ist häufig an Weg- und Heckenrändern zu finden und wird gerne von allerlei Insekten besucht. Der Rainfarn ist sowohl Färbepflanze, als auch Heilpflanze. Außerdem wurde das stark riechende und getrocknete Kraut früher ausgestreut, um Insekten abzuhalten und angepflanzt, um Kartoffelkäfer fernzuhalten. Die Raupen des Rainfarn-Mönchs, des Smaragdspanners und der Eulenpanner, ernähren sich vom Rainfarn.

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